Augenärzte Dr. Michael Rödinger, Dr. Barbara Reck, Dr. Birigt Orth, Stuttgart West

Messung der Hornhautendothelzellen

Die Endothelzellen sollten bei Kontaktlinsenträgern regelmäßig untersucht werden, aber auch vor und nach bestimmten Augen-Operationen. Mit dem besonderen Endothelmikroskop werden die Zellen gezählt und die Struktur computergestützt ausgewertet. Dies geschieht ohne Berührung des Auges und dauert nur wenige Minuten.

Die Hornhaut als klares durchsichtiges lebendes Gewebe ist darauf angewiesen, dass der Stoffwechsel ungestört abläuft.

Viele Einflüsse können dieses Stoffwechselgleichgewicht stören, zum Beispiel operative Eingriffe am Auge wie eine Graue-Star-Operation oder bestimmte refraktive Operationen. Aber auch das Tragen von Kontaktlinsen, vor allem wenn diese wenig sauerstoffdurchlässig sind, kann zu einer Schädigung der Hornhaut führen.

Einzelne Menschen haben auch schon angeboren besonders empfindliche Zellstrukturen. Eines der ersten Hinweise für eine Schädigung sind Veränderungen an der Innenschicht der Hornhaut, am Hornhautendothel. Bei Abnahme der Zellzahl oder bei Veränderung der Größe der Zellen besteht die Gefahr, dass die Hornhaut bei Belastungen trübe wird.