Augenärzte Dr. Michael Rödinger, Dr. Barbara Reck, Dr. Birigt Orth, Stuttgart West
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DIN EN ISO 9001:2008
Zertifikat 71 100 L 009/702

Optische Cohärenztomographie, OCT

Die häufigsten schwerwiegenden Erkrankungen des Augenhintergrundes gehen mit einer Dickenveränderung der mehrschichtigen Netzhaut einher. Diese Erkrankungen möglichst genau festzustellen und zu verfolgen, ist die Aufgabe moderner apparativer Diagnostik in der Augenheilkunde.

Für die Diagnostik folgender Augenerkrankungen kann die OCT-Technik hilfreich sein:

Makuladegeneration

Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) kommt es zu einer Dickenzunahme, die sehr genau mit der OCT gemessen werden kann. Man sieht genau, in welcher Schicht diese Dickenzunahme erfolgt. Diese Information ist in bestimmten Stadien der AMD hilfreich als ergänzende Information zu den anderen erhobenen Befunden.

Diabetische Retinopathie

Bei dieser Erkrankung kann es neben einer Durchblutungsstörung zu einer Flüssigkeitseinlagerung in die Netzhaut kommen. Eine sehr genaue, nicht invasive Methode, die Menge der Flüssigkeit und die genaue Lokalisation zu messen, ist die OCT. Dies kann hilfreich sein vor bestimmten Augenoperationen und zur Kontrolle nach einem Eingriff.

Andere Netzhauterkrankungen

Bei anderen Erkrankungen der Netzhautmitte (z.B. Makulaloch oder Zellophanhautmakula) kann die OCT wichtige Informationen darüber liefern, ob ein operativer Eingriff angezeigt ist.

Hintergrundinformation zur Optischen
Cohärenztomographie (OCT)

Die Dicke der mehrschichtigen Netzhaut im hinteren Augenabschnitt kann mit den bisherigen, herkömmlichen Verfahren nicht gemessen werden. Durch die Optische Kohärenztomographie (OCT)-Technik ist dies aber heutzutage in einer kurzen Untersuchungszeit völlig unschädlich und ohne Berührung des Auges möglich. Durch die OCT-Untersuchung gelingt eine exakte Darstellung der verschiedenen Schichten der Netzhaut.

Das hohe Auflösungsvermögen machen die OCT für viele Erkrankungen der Netzhaut und des Sehnervs zu einer wichtigen diagnostischen Methode. Die Mehtode belastet den Patienten nicht. Bei den häufigsten Ursachen für die Verschlechterung der Sehfähigkeit ist hiermit eine exakte Diagnostik und Verlaufskontrolle möglich.